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Wasser trinken als beste Medizin

Der menschliche Körper ist ein hochkomplexer Organismus. Was viele nicht wissen: Mit einem Anteil von 75 Prozent besteht er vor allen Dingen aus Wasser. Damit ist das menschliche Leben wie auch jeder andere Lebensvorgang auf der Erde eng mit der ausreichenden Verfügbarkeit von Wasser verklammert.

Erfahren Sie mehr über die Geheimnisse des Wassers © Konstantin Juganov

Erfahren Sie mehr über die Geheimnisse des Wassers © Konstantin Juganov

Im Gegensatz zu anderen Planeten unseres Sonnensystems verfügt die Erde über gigantische Wasservorkommen, weshalb sie auch den Beinamen „blauer Planet“ trägt. Allerdings liegt das kostbare Element mit der chemischen Bezeichnung H2O in der Natur niemals in Reinform vor, sondern ist stets mit gelösten Stoffen wie Salzen und Ionen versetzt. Daher gilt: Nicht jedes Wasser sollte getrunken werden.

Am Anfang war das Wasser

Bereits die Philosophen der Antike maßen Wasser eine zentrale Bedeutung zu und zählten es zu den vier Urelementen der Welt. Aber auch Religionen stellen Wasser seit jeher in den Mittelpunkt ihrer Lehren. „Am Anfang war das Wasser“, heißt es zum Beispiel in der Schöpfungsgeschichte der Bibel. Seit mehr als 2000 Jahren lassen sich zudem gläubige Christen mit Wasser taufen, um auf diese Weise ihren Bund mit Gott zu bestätigen. In unserer Zeit gehören vor allem Attribute wie Fruchtbarkeit, Ursprünglichkeit, Reinheit und Vitalität zu den positiven Eigenschaften, die Menschen mit Wasser in Verbindung bringen. Bis heute werden Quellen und Gewässer in vielen Kulturen als Heiligtümer und Horte des Lebens verehrt.

Wasser trinken ist lebenswichtig © Lupo /pixelio.de

Wasser trinken ist lebenswichtig © Lupo /pixelio.de

Wasser als Lebenselixier

Akuter Wassermangel kann verheerende Konsequenzen für die Gesundheit des Menschen haben. Leidet eine Person unter Austrocknung (Dehydratation) kommt es schnell zu einer Reihe von Ausfallerscheinungen. „Ist die Wasserzufuhr nicht ausreichend, kann es zu Schwindelgefühl, Durchblutungsstörungen, Erbrechen und Muskelkrämpfen kommen, da bei einem Wasserverlust die Versorgung der Muskelzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen eingeschränkt ist“, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Um zu verhindern, dass der Körper in einen derartigen Mangelzustand gerät, sollte also im Alltag auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Zwar gibt es bisher keine wissenschaftlichen Belege, die die Aufnahme einer bestimmten Wassermenge vorschreiben, doch liegt die von Medizinern empfohlene Tagesmenge meist bei eineinhalb bis zwei Litern; in Ausnahmefällen wie hohem Fieber, kann der Flüssigkeitsbedarf aber auch höher ausfallen. Damit dieses wichtige Element auch zu 100% seinen Zweck erfüllt, ist es essentiell, dass das Wasser sauber und ohne jegliche Schadstoffe ist. Einige Grundregeln sollten dabei stets beachtet werden, wie z.B auf die Qualität des Herstellers achten, beim Konsum vom Leitungswasser spezielle Wasserfilter verwenden, umweltfreunliche und saubere Behälter nutzen.

Die prophylaktische Wirkung von Wasser

Unklarheit herrscht indes in der Frage, ob Wasser bei kranken Menschen tatsächlich eine heilende Wirkung entfalten kann – zwar wird in nahezu allen Gesundheitsmagazinen kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um die kurierende Wirkung von Wasser hervorzuheben, doch bleiben Forschungsprojekte, deren Ziel es ist, einen derartigen Zusammenhang nachzuweisen, bisher eindeutige Antworten schuldig. Dennoch steht fest: Wer dazu bereit ist, zugunsten von Wasser auf kalorienhaltige Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte und Alkohol zu verzichten, wird beim nächsten Gang auf die Waage positiv überrascht werden. Von einer reichhaltigen Wasserzufuhr profitieren indes auch die inneren Organe – regelmäßiges Wassertrinken beschleunigt den Stoffwechsel und hilft, über die Nahrung aufgenommene Schadstoffe auszuscheiden.

Wassertrinken ist wichtig

Obwohl die Wissenschaft bisher keine eindeutigen Belege für die Korrelation von Wassertrinken und einer verbesserten Krankheitsheilung vorweisen kann, dürfte klar sein, dass ein geregelter Wasserhaushalt der Grundstein einer starken Gesundheit ist. Somit gilt: Lieber ein Glas Wasser zu viel trinken als womöglich in einen Mangelzustand zu geraten.

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