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Hautkrebs durch rechtzeitige Erkennung besiegen

Strukturelle Veränderungen der Haut treten im Laufe der Jahre bei nahezu allen Menschen auf. Nicht selten ist dieses Phänomen von einer großen Variationsbreite geprägt. In der Mehrheit der Fälle entdecken die Betroffenen plötzlich kleine Blutschwämme (Hämangiome), die aus Blutgefäßen des Unterhautgewebes entstehen. Auch sogenannte Fibrome, aus gefäßreichem Bindegewebe mutierte Geschwülste, die meist ab dem 30. Lebensjahr auftreten, zählen zu den am häufigsten beobachteten Erscheinungsbildern dieser Art. Solche Pigmentflecke können in den häufigsten Fällen problemlos kosmetisch entfernt werden. Obwohl die meisten derartiger Veränderungen für den Patienten völlig harmlos sind, gibt es auch plötzliche Aberrationen der Haut, die man unbedingt mit einem Dermatologen abklären sollte.

Richtig handeln bei einer Hautkrebserkrankung

Liegt tatsächlich ein klinisch relevantes Krankheitsbild vor, lautet die Diagnose meist Hautkrebs. Was sich im ersten Moment wie eine Hiobsbotschaft anhört, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Erkrankung einen schwerwiegenden Verlauf nimmt. Generell gilt, dass jede bösartige Veränderung der Haut, sofern frühzeitig erkannt, gut behandelt werden kann. Um die ideale Therapieform für jeden Patienten finden zu können, ist es unabdingbar, vermittels präziser Diagnostik den vorliegenden Typ zu identifizieren. Grundsätzlich unterscheidet die Medizin zwischen zwei Arten von bösartigen Hautveränderungen – dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs (Melanom) und dem hellen Hautkrebs, auch Basalzellkarzinom bzw. Basaliom genannt. Zu den häufigsten Ursachen für krankhafte Hautmutationen zählen immer eine zu hohe Belastung durch die UV-Strahlung der Sonne, meist als Folge von zu langen und ungeschützten Sonnenbädern, sowie eine genetische Disposition, die bereits im Erbgut einer Person angelegt ist. Menschen mit hellem Teint gelten dabei als besonders gefährdet.

Typische Symptome von Hautkrebs

Die Symptome von Hautkrebs sind in der Regel mannigfaltig. Für gewöhnlich entwickelt sich ein Melanom aus bereits bestehenden Muttermalen, kann aber auch als Neubildung in Erscheinung treten. Grundsätzlich gibt es jedoch eine Reihe von Anzeichen, die als zuverlässige Indikatoren für eine Erkrankung gelten: Hat ein Fleck eine asymmetrische Form, ist von einem unscharfen Rand geprägt, und zudem ungewöhnlich gefärbt, sollte ein Arztbesuch in Erwägung gezogen werden. Darüber hinaus kann auch die Größe eines Flecks über seinen Charakter Aufschluss geben. Nicht selten ist schwarzer Hautkrebs ungewöhnlich groß; sollte der betroffene Fleck zudem noch erhaben sein, also aus dem umliegenden Gewebe emporragen, könnte eine Erkrankung vorliegen. Problematischer gestaltet sich indes die Diagnose von weißem Hautkrebs – im Gegensatz zur schwarzen Variante ist er oftmals kaum zu erkennen, gilt jedoch als deutlich besser behandelbar.

Behandlungstherapien und die besten Vorsorgemaßnahmen

Heutzutage gilt Hautkrebs, sofern frühzeitig entdeckt, als kontrollierbar. In Abhängigkeit zur vorliegenden Krebsart können eine Reihe verschiedener Therapiemöglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Zu den bewährtesten Methoden zählt hier die operative Entfernung durch einen Chirurgen. Dabei wird das betroffene Gewebe innerhalb eines Sicherheitsradius vorsichtig mit einem Skalpell abgetragen; durch Proben des umliegenden Gewebes kann das Operationsergebnis unkompliziert in Erfahrung gebracht werden. Eine bewährte Alternative zu einer OP stellt die sogenannte Strahlentherapie dar, die besonders bei älteren Patienten zum Einsatz kommt. Mit hochkonzentrierten Röntgenstrahlen beschossen, wird das Erbgut der Krebszellen geschädigt, so dass diese in der Folge absterben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hautkrebs mittlerweile gut therapiebar ist. Eine rechtzeitige Diagnose vorausgesetzt, kennt die Medizin mittlerweile zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, um die Krankheit zu heilen. Sofern man zu hohe Strahlenbelastungen meidet und aufmerksam Veränderungen der Haut verfolgt, bestehen gute Chancen, nicht an Hautkrebs zu erkranken.

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