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Granatapfel – ein universelles Multitalent in Sachen Gesundheit

Granatapfel ist eine exotische, ursprünglich aus Mittelasien stammende Frucht, welche seit Jahrhunderten auch im Mittelmeerraum angebaut wird. Die größten Exportländer sind derzeit Marokko, Israel, Tunesien, Italien und Spanien. Dank der unmittelbaren Nachbarschaft mit den Anbauländern haben auch deutsche Geschäfte in der Zeit von Juni bis Ende Dezember frische Granatäpfel im Angebot. Doch nicht viele Menschen wissen davon, dass diese rote Frucht außer ihren süßen Geschmack vor allem viele gesundheitsfördernde Elemente enthält.

Granatapfel © Natika

Granatapfel mir seinen wertvollen roten Kernen © Natika

Medizinische Wirkungen des Granatapfels

Die im Inneren des Granatapfels rubinförmige Kerne gelten als wahre Schätze. Neben den vielen Vitaminen und Nährstoffen beinhalten sie insbesondere die sogenannten Polyphenole. Diese Polyphenole sind wertvolle pflanzliche bioaktive Substanzen, die auch gerne als Antioxidanten bezeichnet werden. Internationale medizinische Studien haben belegt, dass einige dieser Antioxidanten entzündungshemmend und sogar krebsvorbeugend wirken können. US Forscher haben unterdessen beobachtet, dass die aus den Kernen des Granatapfels entnommenen Polyphenole das Wachstum von Krebszellen in der Brustdrüse, Darm, Lunge Haut und Prostata herabsetzt. Weitere Elemente wie Anthocyane und Flavonoide schützen menschliche Körperzellen vor Zelloxidation und vermindern somit die Fettablagerungen in den Blutgefäßen. Somit wirkt der Konsum von Granatäpfeln auch vorbeugend gegen die Arteriosklerose. Ferner haben medizinische Untersuchungen gezeigt, dass sich bei den Patienten mit Arteriosklerose nach dem einjährigen Verzehr des Granatapfels bzw. Granatapfelsaftes die Schicht der inneren Gefäßwand um ganze 30 % reduziert hat. Allgemein haben die Polyphenole eine äußerst positive Wirkung für den ganzen Organismus.

Granatapfel als Hoffnungsträger gegen Prostatakrebs?

Außerdem beschäftigen sich die Forscher verstärkt mit dem Hemmungsgrad des sogenannten PSA-Wertes. Der PSA-Wert (ein prostataspezifisches Antigen) ermöglicht Rückschlüsse auf die Veränderung des Karzinoms. Es wird beobachtet, dass bei den Versuchspersonen, die täglich 250 ml des Granatapfelsaftes trinken, sich die PSA-Verdopplungszeit erheblich verlangsamt. Zwar sind die heilenden Wirkungen des Granatapfels aus der Sicht der Krebsforschung nicht 100% bestätigt, allerdings deuten vermehrte Forschungsarbeiten darauf hin, dass die wertvollen Inhaltsstoffe dieser sensationelle Frucht eines Tages tatsächlich als Mittel gegen Prostatakrebs eingesetzt werden könnten.

Umfassende positive Wirkungen auf die Gesundheit

Weiterhin wird beobachtet, dass Granatapfel die Durchblutung verbessert und die Gefäße elastischer macht. Dadurch offenbaren sich insbesondere positive Wirkungen auf Herz und Kreislauf. Beim Mann steigert der Saft die Potenz und liefert bei Frauen lustfördernde Hormone. Der Saft liefert außerdem viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Eisen.

Wichtiges zu Beachten

Wer von den umfangreichen positiven Wirkungen des Granatapfels profitieren möchte, sollte folgendes beachten. Nur der aus biologisch angebauten Früchten gewonnene Granatapfelsaft ist wirklich wertvoll. Er darf weder Zuckerzusätze noch irgendwelche Aromastoffe enthalten. Am besten eignet sich frischgepresster Saft aus biologisch angebauten Granatäpfeln. Eine weitere Frage ist: Wieviel Granatapfelsaft soll man am Tag trinken? Grundsätzlich ist der Granatapfelsaft wegen seines oft sauren Geschmacks in großen Mengen einfach ungenießbar und unverträglich. Als optimale Menge empfehlen sich max.100 ml täglich.

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