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Gelenkschmerzen – Fakten zu Ursachen, Diagnose und Prävention

Viele Menschen leiden unter Gelenkschmerzen. Was anfangs sehr harmlos klingt, kann später zu größeren Problemen und starken Schmerzen führen. Anfangs zeigen sich die Beschwerden sehr selten und verschlimmern sich dann mit der Zeit deutlich. Sei es nun im Berufsalltag oder in der Freizeit – Gelenkschmerzen schränken den täglichen Ablauf deutlich ein und sind oftmals unerträglich. Doch dabei gilt nach wie vor die alte Faustregel – alle Gelenke brauchen Bewegung!

Bewegung und Sport

Viel Bewegung tut Ihren Gelenken gut © Peter Bernik

Die Gelenkbewegung sollte möglichst moderat ausfallen, denn nur so kann die Gelenkschmiere, die im Gelenkspalt sitzt auch ihrer Arbeit nachkommen. Außerdem ist das Körpergewicht ausschlaggebend. Je mehr Last die Gelenke tragen müssen, umso größer ist die Gefahr ihrer starken Abnutzung. Wohingegen ein moderates Körpergewicht dafür sorgt, dass die Gelenke lange fit bleiben. Damit man ein ideales Körpergewicht erlangt ist eine gesunde Ernährung das oberste Gebot. Denn davon profitiert nicht nur Ihre Gesundheit sondern auch die Gelenke.

Ursachen von Gelenkschmerzen
Es gibt sehr viele Ursachen, die Schmerzen in den Gelenken verschulden. Dazu gehört nicht nur eine Arthrose, sondern auch Gicht. Aber auch Infektionen können die Schmerzen auslösen. Besonders drastisch wird es bei Rheuma und anderen Erkrankungen. Eine sehr verbreitete Ursache ist die klassische Überbelastung, wie es beispielsweise bei Übergewicht der Fall ist. Oft kann auch das Rauchen diese Problematik verschärfen. So sieht es auch aus, wenn die Gene bereits Vorbelastungen prophezeien. Sollten dann noch alte Verletzungen vorhanden sein, können auch diese als Ursache der Erkrankung sein. Die Gelenkschmerzen sind jedoch meistens sehr unterschiedlich und zeigen sich auch auf verschiedenste Art und Weise. Alle Symptome sollten daher unbedingt ernst genommen werden und bedürfen einer gründlichen Untersuchung.

Das Diagnosegespräch mit dem Arzt
Erste Hinweise für die Diagnose ergeben sich meistens schon im Gespräch mit dem Hausarzt. Dabei werden auch Krankheitsverläufe und körperliche Belastungen im Beruf und Alltag genauer unter die Lupe genommen. Weitere Details werden dann durch eine professionelle körperliche Untersuchung aufgedeckt. Bei dieser Erkrankung wird sich der Arzt immer ein Gesamtbild verschaffen, denn nur so kann eine richtige Diagnose gestellt werden. Weiterhin müssen Betroffene mit Blutanalysen und anderen Untersuchungen rechnen. Zur entsprechenden Untersuchung bieten sich einige Apparative Verfahren wie Röntgen, CT, MRT und Arthroskopie. Eine Überweisung zu einem Facharzt gehört ebenfalls dazu, denn dieser wird die genaueren Probleme gründlich analysieren und bei Bedarf weitere Behandlungsmaßnehmen verordnen. Dazu muss jedoch auch die Ursache gefunden werden, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Therapie und Prävention
Die Therapie ist natürlich sehr individuell, doch am wichtigsten ist es, dass die Entzündungen eingedämmt werden. Dafür muss die betroffene Stelle gekühlt und in Schonhaltung gelagert werden. Unterstützend bieten sich oftmals auch spezielle Medikamente an. Viele Betroffene erfahren bei Akkupunktur, Physiotherapie und anderen Behandlungen ebenfalls eine Linderung. Dort ist die natürliche Heilung der Probleme der Fokus und daher können die Gelenke auf sanfte Art und Weise wieder „geölt“ werden. Vorbeugend können auch die Betroffenen selbst etwas dagegen tun. Sei es nun die Gesunde Ernährung, oder die regelmäßige Bewegung. Wichtig ist, dass man auf den Körper hört und möglichst gesund lebt, denn dann lassen sich Gelenkschmerzen erst gar nicht aufkommen.

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