StarkeGesundheit.de

Das sicherste Verhütungsmittel ohne Schwangerschaftsrisiko und Nebenwirkungen

Wenn es um Verhütung geht, dann möchte man am besten alle möglichen Risiken ausschließen. Doch in erster Linie soll das Verhütungsmittel seinen Hauptzweck erfüllen, nämlich das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft auf das Minimum reduzieren.

Welches Verhütungsmittel ist das beste? © Frank Annotee

Welches Verhütungsmittel ist das beste? © Frank Annotee

Die Qual der Wahl – wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Die Bandbreite an Verhütungsmethoden ist riesig. Deshalb sollte man bereits im frühen Teenageralter ausführlich über die möglichen Risiken und Schutzmaßnehmen in Bezug auf das Sexualleben informiert werden. Die wichtigsten Instanzen, die dabei eine entscheidende Rolle spielen sind die Eltern, Sexualkundeunterricht in der Schule und der Frauenarzt. Das beste Verhütungsmittel kann jedoch nur ein qualifizierter Facharzt (Frauenarzt) bestimmen, nachdem er die Patienten auf mögliche erblich bedingte sowie bereits vorhandene gesundheitliche Abweichungen bzw. Risiken untersucht hat. Denn einige Verhütungsmittel haben auch gesundheitliche Nebenwirkungen und können im schlimmsten Fall sogar schaden.

Verhütungsmethoden im Überblick

Die Entscheidung nicht schwanger zu werden kann durch unterschiedliche Umstände erklärt werden. Entweder ist man noch zu jung und möchte die Zweisamkeit mit dem Partner ein wenig länger genießen, oder man hat bereits seine Kinder großgezogen und deshalb kein weiterer Nachwuchs mehr in Planung ist.

Keine Verhütungsmethode – Coitus interruptus

Viele Paare, insbesondere, wenn sie in einer langen Beziehung sind, entscheiden sich spontan gegen eine Verhütung. Wenn sich bei solchen Partnerschaften im Laufe der Zeit ein starkes gegenseitiges Vertrauen entwickelt hat und man sich trotz des bestehenden Schwangerschaftsrisikos dessen vollkommen bewusst ist, verzichtet man auf jegliche Verhütungsmethoden und setzt das Sexualleben nach dem Glücksprinzip fort. Dabei übernimmt der Mann die volle Kontrolle über den Akt und soll in der Lage sein, das Geschlechtsorgan rechtzeitig herauszuziehen. Im Grunde wird ein solches Vorgehen aus medizinischer Sicht sogar begrüßt, vor allem, wenn man es in Kauf nimmt, eines Tages ungeplant schwanger zu werden und das Kind mit Freude zu empfangen. Allerdings bleibt eine solche Methode umstritten, da es sich oft herausstellt, dass mindestens einer der beiden Partner noch nicht bereit ist Vater oder Mutter eines Kindes zu werden und die Beziehungen dadurch scheitern.

Das Kondom – ein zuverlässiger Schutz nicht nur gegen die Schwangerschaft

Zwar hört man immer wieder von den sogenannten „Zwischenfällen“, in denen ein Kondom reist und man ungewollt schwanger wird, doch die Statistiken belegen, dass eine solche Wahrscheinlichkeit bei lediglich 5 – 10 Prozent liegt. Zieht man zusätzlich das Risiko einer sexuellen Infektionsübertragung in Betracht, insbesondere infolge einer schnellen Bekanntschaft wie z. B des One – Night- Stands, dann stellt sich gerade das Kondom als unverzichtbar dar. Es ist ratsam gerade am Anfang einer Beziehung, in der sogenannten Kennenlernphase, öfter mal ein Kondom zu benutzen, bevor man mehr über den potenziellen Sexualpartner erfährt und ihm 100% vertraut.

Hormonelle Verhütung – Antibaby-Pille

Hormonelle Verhüttung gilt als die weitverbreitete Verhütungsmethode auf der ganzen Welt. Allgemein gilt die Pille als sicher und bietet oft einige zusätzliche Vorteile. Allerdings wird auch die Pille, wie jedes andere medizinische Präparat als wirksames Medikament mit typischen Nebenwirkungen angesehen. Die Anwendung von hormonellen Verhütungsmethoden hängt mit allgemeinem Gesundheitszustand und der Verträglichkeit des Organismus zusammen. Doch wie funktioniert eine Pille überhaupt? Diese kleine runde Tablette enthält Östrogene und Gestagene. Bei regelmäßiger Einnahme wird der Eisprung gehemmt und man sich somit gegen die Schwangerschaft verhütet. In den meisten Fällen gilt die Pille als gut verträglich und hat einen zusätzlichen Nebeneffekt die Hautunreinheiten wie Pickel oder Akne wegzumachen. Diese Präparate werden in unterschiedlichen Dosierungen und von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Wichtig ist dabei auf das qualitative und geprüfte Produkt zurückzugreifen. Nur der Frauenarzt kann unter einer Bobachtung das richtige Verhüttungsmittel verschreiben.

Es gibt jedoch eine Reihe von möglichen Problemen, die eine Antibaby-Pille mit sich bringen kann. Eine hormonelle Verhütung kann häufige Kopfschmerzen und Depressionserscheinungen verursachen, bei übergewichtigen und rauchenden Frauen das Risiko einer Thrombose, eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls erhöhen. Besonders bei Frauen ab dem 40ten Lebensjahr wird durch die Pille das Risiko einer Thrombose erhöht. Beim unverträglichen Präparat wird die Pille meist gegen ein anderes Produkt getauscht.

Verhütung mit Spirale

Oft wird die Verhütungsmethode wegen der Unverträglichkeit der Pille zur Spirale gewechselt. Dabei unterscheidet man z. B einer speziellen Kupfer-und einer Hormonspirale. Allgemein gilt die Spirale als ein Verhüttungsmittel mit sehr effektivem Empfängerschutz. Diese wird vom Facharzt in der Gebärmutter eingesetzt. Die Kupferspirale erschwert den Vordrang von Spermien zur der Eizelle und verändert die Gebärmutterschleimhaut so, dass auch wenn sich eine Eizelle befruchtet, sie nicht wieder einnisten kann.
Die Hormonspirale besteht dagegen aus einem kleinen Hormonepot, welches den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut hemmt und den Schleim im Gebärmutterhals verdickt.
Frauen im mittleren Alter können u. U gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter haben (sog. Myome), die die Gebärmutterhöhle verformen und das Platzieren der Spirale erschweren.

Sterilisation als One-Way- Ticket

In den Fällen, in denen ein Paar beschließt endgültig keine eigenen Kinder zu haben, kann man sich für eine weitere Verhütungsmethode, nämlich die Sterilisation entscheiden. Bei Frauen geht es dabei um einen operativen Eingriff, der auch mit hohen Kosten verbunden ist. Die Methoden einer Sterilisation wurden in den letzten Jahren vervielfältigt und perfektioniert. Nichtsdestotrotz ist der Eingriff beim Mann aus medizinischer Sicht in der Regel einfacher und mit weniger Risiken verbunden.

Leave a Reply

120x600 ad code [Inner pages]