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Brustkrebs – Ursachen, Diagnose und Therapiemaßnahmen

Insbesondere Frauen haben große Angst davor, an Brustkrebs zu erkranken. Allerdings ist meistens gar nicht bewusst, dass auch Männer ein solches Risiko in sich tragen. Obwohl die Brustkrebsforschung sehr vorangeschritten ist, kann bis heute nicht mit Sicherheit gesagt werden, welche Faktoren letztlich für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich sind. Es gibt jedoch einige Einflüsse, die sehr oft im Zusammenhang mit Brustkrebs auftreten. Darüber hinaus gibt es auch viele Risikofaktoren, welche die Krankheit begünstigen. Konkrete Angaben dazu sind jedoch auch oftmals nur sehr vage, denn bei rund einem Drittel der betroffenen Frauen treffen mehrere Faktoren ein. Dennoch müssen gebündelt vorhandene Faktoren nicht zwangsläufig zu Brustkrebs führen. Die Risikofakten lassen sich grob in Alter, Hormone, genetische Vorbelastung, Ernährung, Lebensstil und Umweltfaktoren zusammenfassen.

Bis zu 500.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs © Pavel Yakovenko

Bis zu 500.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs © Pavel Yakovenko

Alter und Hormone

Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken nimmt im Grunde mit jedem Jahrzehnt zu. Auch die Hormone wirken sich drastisch auf den Körper aus. Es gibt einige Substanzen, die dafür verantwortlich sind, Wachstum und Teilung von Krebszellen zu beeinflussen. Geschlechtshormone wirken sich nicht nur auf den Menstruationszyklus aus, sondern auch die Entwicklung der Brust. Darüber hinaus hat auch das Stillen einen Einfluss. Grundsätzlich sind diese Faktoren jedoch noch nicht so sehr erforscht, dass konkrete Angaben möglich wären.

Genetische Vorbelastung

Brustkrebs gehört zu jenen Erkrankungen, die in vielen Familien gehäuft auftreten. Die Beteiligung genetischer Faktoren wird schon seit vielen Jahren erforscht. Zwischenzeitlich geht man davon aus, dass zwischen 4 bis 9 Prozent der Erkrankungen eine genetische Ursache haben. Es gibt sogenannte Brustkrebs-Risiko-Gene, die dafür verantwortlich sind. Rund eine von 800 Frauen trägt dieses Gen in veränderter Form in sich und ist damit erhöht gefährdet. Diese Gene werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent von den Müttern an die Töchter vererbt. Doch auch der Vater kann das Gen vererben. Mit einem solchen Gen bricht die Krankheit nicht zwangsläufig aus, nur das Risiko ist erhöht.

Diagnose und Therapie

Je früher Brustkrebs entdeckt wird, umso besser kann er auch behandelt werden. Aus diesem Grunde sollten sowohl Männer als auch Frauen die eigene Brust immer wieder nach Anleitung abtasten. Der Frauenarzt gibt diesbezüglich gerne genaue Hinweise. Auch Ultraschalluntersuchungen sind ab einem gewissen Alter anzuraten. Eine Mammografie wird besonders für Frauen ab dem 50. Lebensjahr angeboten, denn damit werden eventuelle Tumore schnell und zuverlässig erkannt.

Brustkrebs ist mittlerweile recht gut zu behandeln. Die Wahl der Therapie richtet sich dabei vor allem nach der Form der Erkrankung und dem Tumorstadium. Auch die Eigenschaften der Krebszellen müssen genauer berücksichtigt werden. Klassische Behandlungen sehen vor allem eine Operation oder auch Strahlentherapie vor. Zwischenzeitlich kann Brustkrebs jedoch unter anderem auch medikamentös behandelt werden. Dafür muss jedoch ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt stattfinden, der anhand verschiedener Werte die beste Behandlung auswählt. Somit sind die Heilungschancen auch entsprechend hoch.

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